#APGyoung

Schüler und Azubis aus dem Landkreis Würzburg fahren ab Januar zu Stadtpreisen

Bereits seit letztem Jahr übernimmt die APG, eine Einrichtung des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg (KU), die vollständigen Kosten zur Berufsschule, wenn diese nicht mit der Fahrkarte zum Betrieb erreichbar ist. Neu hinzu kommt jetzt das APG-Schülerticket, das nicht nur für Auszubildende, sondern auch für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe interessant ist. Mit dem APG-Schülerticket zahlen ab Januar 2019 alle Schülerinnen und Schüler sowie Azubis, die bisher ihre Karte selbst bezahlen müssen, für ihre Ausbildungskarte nur noch so viel wie Jugendliche in der Stadt Würzburg, und das egal, welche Strecke zurückgelegt wird. Den jeweiligen Differenzbetrag übernimmt das KU. Voraussetzung ist, dass das Ziel im Verkehrsverbund Mainfranken VVM liegt, der Jugendliche im Landkreis Würzburg wohnt und Monatskarten für das gesamte Schuljahr (September – August) abnimmt.

„Die Zielgruppe, die von diesem Projekt profitiert, sind vor allem Teenager, die oft vor der Wahl zwischen Öffentlichen Nahverkehr und individueller Mobilität stehen.“, so KU-Vorstand Prof. Dr. Alexander Schraml bei der Vorstellung des Tickets. „Mit dem APG-Schülerticket wollen wir die Jugendlichen dazu motivieren weiterhin mit dem ÖPNV mobil zu sein, auch wenn sie das Ticket nicht mehr über die Schulwegkostenfreiheit erhalten.“

Auch Frank Weth, stv. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, begrüßt es, dass die Ausbildungskarte günstiger wird. „Der Kostenfaktor spielt eine große Rolle für die Jugendlichen. Eine Übertragung dieses Modells auf das gesamte Verbundgebiet ist für mich durchaus denkbar. Gerade aufgrund des immer höher werdenden Verkehrsaufkommens, ist es wichtig die jungen Menschen schon früh an den ÖPNV zu gewöhnen.“

Dass die Mobilität für junge Menschen eine wesentliche Rolle spielt, bestätigte auch Max-Martin W. Deinhard, stv. Hauptgeschäftsführer der IHK-Würzburg-Schweinfurt. „Durch unsere regelmäßigen Befragungen haben wir herausgefunden, dass einer der Hauptgründe für einen Abbruch der Ausbildung die Mobilität ist. Je einfacher Auszubildende auf die Arbeit gelangen, desto attraktiver ist der Ausbildungsbetrieb bzw. die Ausbildung.“

Ein Gewinn ist das neue APG-Angebot vor allem für Schüler und Azubis, die eine Fahrkarte für mindestens 2 Waben benötigen. Beim Durchfahren von 3 Waben beträgt der Zuschuss 35 Prozent, bei 5 Waben sogar 57 Prozent. „Wir sind realistisch und wissen, dass wir die Jugendlichen nur im ÖPNV halten können, wenn neben dem Preis auch die Anbindung stimmt“, so Dominik Stiller, APG-Betriebsleiter. „Aber gerade jungen Erwachsene haben häufig nur ein geringes Budget zur Verfügung. Diese wollen wir ganz gezielt entlasten.“

 

Alle Informationen und notwendigen Unterlagen für #APGyoung finden Sie hier.

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