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Prüfen, Rufen, Drücken – jeder kann helfen

APG informiert Fahrgäste über Laienreanimation

Deutschlandweit erleiden jährlich über 50.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand – und nur jeder zehnte überlebt. Der Grund: Bereits innerhalb drei bis fünf Minuten kommt es aufgrund von Sauerstoffmangel zu Hirnschäden. Der gerufene Rettungsdienst benötigt durchschnittlich acht bis zehn Minuten zum Patienten. Diese Zeit kann durch Herzdruckmassage eines Ersthelfers überbrückt werden – aber nur 39 Prozent der Deutschen helfen aktiv.

Im Rahmen der Woche der Wiederbelebung hatten die Fahrgäste der APG die Gelegenheit, beim Warten auf den Bus ihre Reanimationskenntnisse aufzufrischen. „Uns geht es darum, die Hemmschwelle bei der Ersten Hilfe zu senken“, so Dr. Julian Küstermann, Oberarzt der Main-Klinik Ochsenfurt. „Das Einzige was man falsch machen kann, ist keine Hilfe zu leisten“. Dr. Sibylle Holste, stv. Betriebsleitung der APG, erklärte weiter: „Das Ziel unserer Teilnahme an der Aufklärungskampagne der ADAC Stiftung zur Laienreanimation ist, die Menschen auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen und zu ermutigen im Notfall Hilfe zu leisten. Wir freuen uns daher sehr, dass sich so viele Menschen, egal ob jung oder alt, daran beteiligt haben“.

Zusätzlich zu der Praxisübung werden die Fahrgäste aktuell auch in den Bussen durch einen Plakataushang über das Einmaleins der Wiederbelebung – die Schritte Prüfen, Rufen, Drücken – informiert.

Wiederbelebung am Sanderring
Dr. Julian Küstermann und sein Team von der Main-Klinik in Ochsenfurt informieren am Sanderring über Wiederbelebungsmaßnahmen. (Foto: APG)

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